\section{LP-Runden} \begin{tasks} \item Wir suchen in $U$ nach dem Knoten $v$ mit dem kleinsten $x_v$, unser $\epsilon$, und setzen alle Knoten $u \in U$ auf $x_u - \epsilon$ und alle Knoten $w \in W$ auf $\min(x_w~+~\epsilon, 1)$. Das macht unsere Beschränkung $x_u + x_w \geq 1$ nicht kaputt, da ein Nachbar $w$ von einem Knoten $u \in U$ mindestens den Wert $\frac{1}{2} + \epsilon$ hat, also $1$ ist oder in $W$ liegt. Somit hat sich $\abs{U} + \abs{W}$ um mindestens $1$ verkleinert, da $x_v$ nun $0$ ist und somit nicht in $U \cup W$ liegt und zu $W$ keine weiteren Knoten dazukommen können. Die Veränderungen der Variablen läuft in $\Oh(V)$, da im schlimmsten Fall alle Knoten entweder in $U$ oder in $W$ liegen. \points{4} \item \label{1b} Wir teilen die Knoten $v \in V$ in drei Mengen ein. \begin{align*} A = &\set{v \mid x_v \leq \frac{1}{2}-\epsilon} \\ B = &\set{v \mid v \notin A \cup C} \\ C = &\set{v \mid x_v \geq \frac{1}{2}+\epsilon} \end{align*} Für alle $v \in A$ setzen wir $x_v = 0$, für alle $v \in B$ setzen wir $x_v = \frac{1}{2}$ und für alle $v \in C$ setzen wir $x_v = 1$. Als $\epsilon$ wählen wir das das kleinste $x_v$. Das dürfen wir, da wir damit die LP-Beschränkungen aufrechterhalten. \begin{enumerate} \item Für alle Variablen $x_v$ gilt $0 \leq x_v \leq 1$. \item Für alle Paare $v, u$ gilt $x_v + x_u \geq 1$, da Fall 1: O.B.d.A gilt: Wenn $x_v \leq \frac{1}{2} - \epsilon$, dann muss $x_u \geq \frac{1}{2} + \epsilon$, wird $x_v = 0$ und $x_u = 1$. Fall 2: Wenn $x_v$ oder $x_u \geq \frac{1}{2} + \epsilon$, werden $x_v$ oder $x_u = 1$. Fall 3: Wenn $x_v, x_u \notin A \cup C$, werden $x_v = x_u = \frac{1}{2}$. \end{enumerate} Die Laufzeit beläuft sich auf $\Oh(V)$ da sich das $\min_{v \in V} x_v$ in $\Oh(V)$ Zeit finden und sich jeder Knoten in $\Oh(V)$ in eine der drei Mengen einteilen lassen kann. \points{3} \item Wir nehmen als Basis den Algorithmus aus \autoref{1b}. Um nun eine eindeutige 2-Approximation für die Knotenüberdeckung zu bekommen, runden wir alle $x_v = \frac{1}{2}$ auf $1$ auf. Dadurch erhalten wir eine Lösung die maximal doppelt so viele Knoten enthält, wie eine optimale Lösung, da für ein Knotenpaar $v, u$ für das $x_v = x_u = \frac{1}{2}$ mindestens ein Knoten in der Knotenüberdeckung enthalten sein muss. Wenn wir beide Knoten nehmen, haben wir doppelt so viele. \points{2} \end{tasks}