Aufgabe 3

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@ -2,13 +2,14 @@
\begin{quote} \begin{quote}
Sei $G = (V, E)$ ein gerichteter Graph und $s \in V$ ein ausgezeichneter Knoten. Sei $G = (V, E)$ ein gerichteter Graph und $s \in V$ ein ausgezeichneter Knoten.
Ein Knoten $w$ ist von einem Knoten $v$ erreichbar, wenn es einen $vw$-Weg gibt. Die Erreichbarkeitsmenge $E(v)$ eines Knotens $v$ ist die Menge aller Knoten, die von $v$ erreichbar Ein Knoten $w$ ist von einem Knoten $v$ erreichbar, wenn es einen $vw$-Weg (\autoref{fig:1}) gibt. Die Erreichbarkeitsmenge $E(v)$ eines Knotens $v$ ist die Menge aller Knoten, die von $v$ erreichbar
sind. Insbesondere ist $v \in E(v)$. sind. Insbesondere ist $v \in E(v)$.
\end{quote} \end{quote}
\begin{figure} \begin{figure}
\centering \centering
\includegraphics[width=0.5\textwidth]{vw.jpg} \includegraphics[width=0.5\textwidth]{vw.jpg}
\caption{Volkswagen für den Raupengott!} \caption{Volkswagen für den Raupengott!}
\label{fig:1}
\end{figure} \end{figure}
\begin{tasks} \begin{tasks}
\item \item
@ -26,7 +27,8 @@ sind. Insbesondere ist $v \in E(v)$.
und $\indeg(s) = 0$ gilt. und $\indeg(s) = 0$ gilt.
Da jeder Knoten erreicht werden kann und der induzierte Graph die Da jeder Knoten erreicht werden kann und der induzierte Graph die
$s$-Wurzelbaum-Eigenschaften erfüllt, besitzt $G$ einen $s$-Wurzelspannbaum. $s$-Wurzelbaum-Eigenschaften erfüllt, muss $G$ einen $s$-Wurzelspannbaum
besitzen.
\points{3} \points{3}
\item \item
\begin{quote} \begin{quote}
@ -36,9 +38,9 @@ und $\indeg(s) = 0$ gilt.
Siehe \autoref{fig:2a}. Siehe \autoref{fig:2a}.
\points{2} \points{2}
\begin{figure} \begin{figure}[h]
\centering \centering
\includegraphics[page=1, width=0.2\textwidth]{figures.pdf} \includegraphics[page=1, width=0.27\textwidth]{figures.pdf}
\caption{Gegenbeispiel mit zwei möglichen Wurzelspannbäumen.} \caption{Gegenbeispiel mit zwei möglichen Wurzelspannbäumen.}
\label{fig:2a} \label{fig:2a}
\end{figure} \end{figure}

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@ -1,72 +1,66 @@
\section{Matchings in allgemeinen Graphen} \section{Wurzelspannbäume in azyklischen Graphen}
\begin{tasks} \begin{tasks}
\item \item
Siehe \autoref{fig:3a}.
\begin{pseudocode} \points{2}
Matchings($G = \tup(V, E)$) \begin{figure}
$M = \emptyset$ \centering
$visited =$ |Array von $False$ der Größe| $|V|$ // Markiert gematchte Knoten \begin{subfigure}{0.3\linewidth}
\centering
for $e$ in $E$ do \includegraphics[page=2, width = 0.5\textwidth]{figures.pdf}
if $\neg visited[u] \wedge \neg visited[v]$ then \end{subfigure}
$M = M \cup \{e\}$ \begin{subfigure}{0.3\linewidth}
$visited[u] = True$ \centering
$visited[v] = True$ \includegraphics[page=3, width = 0.5\textwidth]{figures.pdf}
return $M$ \end{subfigure}
\end{pseudocode} \begin{subfigure}{0.3\linewidth}
\centering
Angenommen $M$ wäre erweiterbar (d.h. es gibt eine Kante $\{u,v\}$ mit $u,v \notin V(M)$). Dann wurden sowohl $u$ als auch $v$ während des Algorithmus beim Durchlaufen der Kante $\{u,v\}$ als frei angesehen und wäre somit der Menge $M$ hinzugefügt worden. Das ist eine Widerspruch. \includegraphics[page=4, width = 0.5\textwidth]{figures.pdf}
\end{subfigure}
\textbf{Laufzeit:} \caption{Gegenbeispiel: Jarnik-Prim in orange und Optimale Lösung in blau.}
\label{fig:3a}
Initialisierung des Arrays: $\Oh(V)$ \end{figure}
Schleife: Jede Kante wird genau einmal betrachtet ($\Oh(V)$) und die Überprüfung und Markierung passieren in $\Oh(1)$. Also insgesamt $\Oh(E)$
Das ergibt eine Gesamtlaufzeit von $\Oh(V+E)$
\points{3}
\item \item
\points{2} Siehe \autoref{fig:3b}.
\points{2}
\begin{figure}
\centering
\begin{subfigure}{0.3\linewidth}
\centering
\includegraphics[page=5, width = 0.5\textwidth]{figures.pdf}
\end{subfigure}
\begin{subfigure}{0.3\linewidth}
\centering
\includegraphics[page=6, width = 0.5\textwidth]{figures.pdf}
\end{subfigure}
\begin{subfigure}{0.3\linewidth}
\centering
\includegraphics[page=7, width = 0.5\textwidth]{figures.pdf}
\end{subfigure}
\caption{Gegenbeispiel: Kruskal in orange und Optimale Lösung in blau.}
\label{fig:3b}
\end{figure}
\item
\alg*{DagMst} nimmt für jeden Knoten $v \in V \setminus \set{s}$ die
Kante $\tup{u, v}$ mit minimalen Kosten in den $s$-Wurzelspannbaum.
Dadurch, dass genau eine Kante $\tup{u, v}$ für jeden Knoten $v$ ausgewählt
wird, hat jeder Knoten $\indeg(v) = 1$ und $\indeg(s) = 0$.
Insbesondere ist auch jede Kante
eine ausgehende Kante eines anderen Knotens, und weil genau $n-1$ Kanten ausgewählt werden, muss der Graph $T$ zusammenhängend sein.
Da $G$ azyklisch ist, muss auch $T$ azyklisch sein. Also berechnet \alg*{DagMst} einen $s$-Wurzelspannbaum.
\points{3}
\item \item
Sei $M$ das vom Algorithmus berechnete maximale Matching und $M^*$ das optimale maximale Matching. Sei $T$ ein Wurzelspannbaum der von \alg*{DagMst} berechnet wurde.
Für jede Kante $e^*=\{u,v\}\in M^*$ gilt: mindestens einer der beiden Knoten $u$ oder $v$ muss über eine Kante aus $M$ abgedeckt werden, sonst wäre der $M$ nicht nicht-erweiterbar. Angenommen es gibt einen Wurzelspannbaum $T'$ der kleiner als $T$ ist,
dann muss es einen Knoten $v$ geben mit Eingangskantenkosten
Eine Kante aus $M$ hat genau zwei Endknoten und kann daher höchstens zwei verschiedene Kanten aus $M^*$ ,,blockieren``. Da alle Kanten in $M^*$ disjunkt sind kann man daraus folgern:
\[
\abs{M^*} \leq 2\cdot \abs{M} \implies \abs{M} \geq \frac{1}{2} \abs{M^*}
\]
Somit ist der Algorithmus aus der Teilaufgabe a) eine 1/2 Approximation für ein optimales Matching.
\points{3}
\item
Zielfunktion:
\[
\arg\min \sum_{e\in E} x_e \geq 1
\]
Entscheidungsvariablen: für jede Kante $e\in E$:
\[
x_e\in\{0,1\}\quad \forall e\in E
\]
Die Variable nimmt den Wert 1 an, wenn die Kante im Matching M ist und 0 falls sie das nicht ist.
Nebenbedingungen:
\begin{enumerate}
\item
Matching: Jeder Knoten darf von maximal einer Matching-Kante berührt werden
\[ \[
\forall v\in V \colon \sum_{e\in \delta(v)}x_e\leq1 c(\tup{u', v}) < c(\tup{u, v})
\] \]
$\delta(v)$ ist die Menge aller Kanten welche an $v$ anliegen Das ist ein Widerspruch, da \alg*{DagMst} immer die minimale Kante $\tup{u, v}$ nimmt.
\item Nicht-Erweiterbarkeit: Für jede Kante $\{u,v\}$ muss die Summe der Matching-Kanten an $u$ und $v$ mindestens 1 sein \points{2}
\[
\forall \{u,v\} \in E \colon \sum_{e \in \delta(u)} x_e + \sum_{e' \in \delta(v)} x_e' \geq 1
\]
$\delta(v)$ ist die Menge aller Kanten welche an $v$ anliegen. Äquivalent für $\delta(u)$.
\end{enumerate}
\points{3}
\item
\points{2}
\end{tasks} \end{tasks}

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